Tun was man wirklich will

Es gab mehrere Situationen in meinem Leben, in denen ich in außerordentlich kurzer Zeit gewaltige Fortschritte in meinen musikalischen Fähigkeiten machte. Allen diesen Situationen ist gemeinsam, dass plötzlich ein Ziel auftauchte, das mich wirklich begeisterte. Ein Ziel, das ich um jeden Preis erreichen wollte. Ein Ziel, an dem wirklich mein Herz hing. Und ein Ziel, für das ich die nötigen Fähigkeiten eigentlich nicht hatte.

Dazu ein Beispiel:

Ich hatte mit 9 Jahren angefangen Gitarre zu spielen. Ich spielte nahezu von Anfang an immer auch in Gesangsgruppen, Bands und auch in einem Gitarren-Duo. Ich spielte viel und es machte mir Spaß. Aber es war immer Liedbegleitung. Ich konnte mich selbst oder andere auf der Gitarre begleiten, aber ich konnte keine Solostücke. Ich konnte nichts spielen, wo nur meine Gitarre alleine hätte bestehen können. Für mein eigenes Empfinden, war ich ein "Schrammel-Gitarrist". (Üben wollte ich aber trotzdem nicht.)

Als ich Anfang 30 war, begann mich das zunehmend wirklich zu wurmen. Ich wollte auch ein "richtiger Gitarrist" sein. Und dann kam mir eines Tages eine geradezu wahnwitzige Idee:

"Wenn ich Signe von Eric Clapton spielen könnte, dann wäre ich ein richtiger Gitarrist. Es müsste doch möglich sein, ...

Den vollständigen Text finden Sie im Buch
nächstes Kapitel: Das Streben nach Schönheit (Kunst und Lernen)
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