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Die Klärung der Grundidee

Wenn ich anfange, an einem Buch zu arbeiten, bin ich zunächst üblicherweise mit einer wüsten Menge unstrukturierter Ideen konfrontiert.

Was dann noch fehlt ist eine Struktur und ein Aufhänger - eine zentrale, allem zugrundeliegende Idee.

Diese Grundidee zu finden, ist die wichtigste Aufgabe. Es folgt ein meistens mehrere Wochen dauernder Klärungsprozess, in dem die Grundidee immer klarer wird.

Die Grundidee ist - wenn man zunächst von den vielen Detailideen ausgeht - wie ein schwarzes Loch in der Astronomie: Man nimmt es zwar nicht direkt war, aber man spürt, dass da etwas ist, das alles andere beeinflusst und strukturiert.

Man kann sich immer wieder Fragen stellen wie:

Worum geht es ganz zentral?

Was ist das wichtigste? Was ist die wichtigste Aussage?

Was verbindet alles andere?

Das Finden der Grundidee hat dann auch großen Einfluss auf den Umfang des Buches: Die Grundidee bestimmt, was gehört ins Buch hinein und was gehört eher in ein anderes Buch.

nächstes Kapitel: Der richtige Fokuspunkt (schöpferische Grundprinzipien)