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Die Aufmerksamkeit lässt es wachsen

Diese erste Idee ist die vielleicht wichtigste von allen. Wenn man diese Sache theoretisch begriffen und dann auch praktisch erfahren hat, kann das ein ganzes Leben und die Herangehensweise in vielen unterschiedlichen Bereichen des Lebens vollkommen verändern.

(Ich hatte sie schon erwähnt.)

Sobald man einer Sache einfach nur vollkommen mühelos seine Aufmerksamkeit widmet, beginnt sie sich zu entwickeln und zu wachsen, und zwar in Form von Ideen, Eingebungen und Handlungsimpulsen.

Man muss nichts weiter machen, als einfach nur seine Aufmerksamkeit in irgendeiner Form darauf richten.

Das ist die geradezu klassische und grundlegende Anwendung des Wissens um die 3. Kraft:

Da wo man normalerweise denkt, es wäre jetzt große Anstrengung nötig, etwas hervorzubringen, wächst es mühelos fast wie ganz von allein.

Damit es funktioniert, muss man seine Herangehensweise in einem wichtigen Punkt ändern:

Normalerweise hat man einen festen Plan, was genau jetzt auf welche Weise zu entstehen hat und dann strengt man sich sehr an, genau diesen Plan umzusetzen.

Damit sich die spontanen Eingebungen und Handlungsimpulse aber zeigen können, muss man offen für Entwicklungen sein, die man so jetzt vielleicht nicht erwartet hätte. Es braucht die Bereitschaft, von den starren Plänen, die man normalerweise hat gegebenenfalls auch abzuweichen und dafür dem nachzugehen, was ganz spontan aus der Aufmerksamkeit erwächst.

Im Grunde sind jene starren Pläne eine Art Vergewaltigung der Realität. Sie legen sich über das spontane, lebendige Geschehen und blockieren es. Es ist eine Art von "kleinem Gewaltakt", den viele Menschen sich nahezu ununterbrochen antun.

Das führt dazu, dass der Mensch für viele Vorhaben die Lust verliert:

Es graust ihm intuitiv vor jenem kleinen Gewaltakt, mit dem die Realität vergewaltigt wird. Es graust ihm vor jener Kraftanstrengung, etwas bestimmtes auf Knopfdruck hervorbringen zu müssen.

Und genau dieses Problem löst das Wissen um die Aufmerksamkeit:

Nichts weiter ist nötig, als einfach nur die Aufmerksamkeit auszurichten - ohne Mühe und ohne jede Kraftanstrengung - und schon beginnt es sich zu entwickeln.

nächstes Kapitel: Konzentration (schöpferische Grundprinzipien)